Unsere Programmübersicht:

Samstag, 30. August 2014:
EUROBATS 2014
4. Staßfurter Fledermausnacht

Fledermäusen, die Gestalten der Nacht. Manchem sind sie unheimlich, anderen interessieren sie, aber kaum jemand hat sie schon einmal gesehen, noch weniger aus unmittelbarer Nähe!

Wie in jedem Jahr so finden auch 2014 Ende August im gesamten europäischen Raum zahlreiche Veranstaltungen unter dem Titel "Europäische Fledermausnacht" statt. Nach den Jahren 2009, 2011 und 2013 wird die Fachgruppe Faunistik und Ökologie Staßfurt sich in diesem Jahr ebenfalls wieder an dieser Veranstaltungsreihe beteiligen. Den interessierten Besuchern wird dabei ein Einblick in die geheimnisvolle Welt der fliegenden Säugetiere ermöglicht.

Die im letzten Jahr durchgeführte Veranstaltung am Löderburger See war, was den Fang und die Kennzeichnung der Fledermäuse betraf, ein voller Erfolg. Ca. 40 Tiere konnten dabei bestimmt, gewogen und markiert werden. Das war Ansporn, sich auch in diesem Jahr diesem Thema am gleichen Ort zu widmen. In bewährter Weise wird der Arbeitskreis Fledermäuse Sachsen-Anhalt e. V. initiativreich Unterstützung gewähren. Sie können unmittelbar dabei sein, wenn Wissenwertes aus der Welt der fliegenden Säugetiere vermittelt wird und Sie können am Fang von Fledermäusen und ihre wissenschaftliche Kennzeichnung teilhaben.
Das Mitbringen einer Stirnlampe ist zweifelsfrei von Vorteil!

Um auch den Kindern diese verborgene Welt erleben zu lassen, haben wir vor, die Fledermausnacht zu einem kleinen Fledermaus-Fest zu gestalten. Nachdem Batman einschwebte und die Veranstaltung eröffnete werden Fledermausspiele, Fledermausschminken und ein kleiner Kostümwettbewerb den jüngsten Zuschauern geboten. Also Kinder, bitte im Fledermauskostüm erscheinen! Dem besten winkt ein kleiner Preis!

Treffpunkt: Naherholungszentrum Löderburger See, Südeingang
Beginn ist ab 18:00 Uhr

Unterstützt durch das Naherholungszentrum Löderburger See

Weitere Fledermausinformationen unter: http://www.fledermaus-aksa.de/

  • Die Zusammenkünfte der Fachgruppe finden regelmäßig am 3. Freitag des Monats, 18:00 Uhr, statt. Treffpunkt ist im Vereinszimmer der Gaststätte ”Zum Salzhof” (Staßfurt, Salzhofstraße 7).

  •  

    halophila - Mitteilungsblatt Nr. 55

    Nach etwas längerer Zeit kann nun das letzte Mitteilungsblatt der Fachgruppe heruntergeladen werden. In diesem geht es u. a. auch um Fledermäuse, aber auch um Weichtiere im NSG Salzstelle bei Hecklingen, um neu nachgewiesene Wanzen und um eine aktuelle Darstellung von Libellenfunden.
    halophila Nr. 55 als pdf (7 Mb)

     
    2. Februar - Weltfeuchtgebietstag

    Am 2. Februar 1972 wurde in der iranischen Stadt Ramsar ein Abkommen zum weltweiten Schutz von Feuchtgebieten unterzeichnet. In der Folge führte dies zu einer Ausweisung spezieller Schutzgebiete internationaler Bedeutung (FIB). Auf dem Gebiet Sachsen-Anhalts sind drei dieser Gebiete vorhanden:

    - Niederung der Unteren Havel / Gülper See / Schollener See (5.744 ha),
    - Helmestausee Berga-Kelbra (784 ha),
    - Aland-Elbe-Niederung und Elbaue Jerichow (8.605 ha).
    Nähere Informationen hierzu finden Sie z. B. auf den Seiten des Bundesumweltministeriums.

    An dieser Stelle wollen wir uns in Anlehnung an den Weltfeuchtgebietstag einem Feuchtgebiet kleinerer Dimension widmen, das vor unserer Haustür liegt, und das ebenso wie die anerkannten FIB aufgrund der Bedeutung für selten gewordene Arten eines besonderen Schutzes bedarf. Es handelt sich um die so genannten Seeländereien zwischen den Orten Aschersleben, Wilsleben und Frose.
    Weiterlesen...

     

    Aktuell:

    Fledermausnacht 2011 in Staßfurt

    Es war nach 2009 die zweite Veranstaltung dieser Art, die mit Hilfe des Arbeitskreises Fledermäuse Sachsen-Anhalt e.V. und der Referenzstelle für Fledermausschutz im Biosphärenreservat Gipskarst Südharz unter der Leitung von Bernd Ohlendorf in Staßfurt statt fand. Wie auch vor zwei Jahren waren es die Witterungsunbilden, die Sorgenfalten auf der Stirn verursachten. Mehrtägiger Hitze folgten starke Abkühlung und unwetterartige Niederschläge. Gegen Abend des 27.08.2011 klarte es jedoch auf, sodass immerhin wieder ca. 70 Fledermausbegeisterte und Interessierte der Einladung folgten.

    Nach dem einleitenden Vortrag folgte der erste praktische Teil, die (Fledermaus)hautnahe Vorstellung einer Zwergfledermaus. Es handelte sich um einen Pflegling, der sich in einer Vase verirrte und glücklicherweise gerettet werden konnte. Sicher hört man recht viel über Fledermäuse, dass diese dann soooo klein sein konnte, war vielen dennoch neu.

    Der nächste praktische Teil zum Überbrücken der Zeit bis zur Dämmerung bestand dann im Fertigen von Fledermauskästen. Insbesondere die jüngeren Besucher waren eifrig bei der Sache und hämmerten was der Hammer hielt. Auch das Lauschen mittels Fledermausdetektor war eine interessante Sache. Wenn die Fledermäuse auch nicht gesehen wurden, ihre Laute ließen sich dennoch vernehmen.

    Nur war leider der Fang der Tiere zwecks wissenschaftlicher Kennzeichnung wenig erfolgreich. Was liegt also näher, als diese Art der Veranstaltung in den nächsten Jahren zu wiederholen.
    Und hier noch ein Überblick über die weiteren Veranstaltungen an diesem Wochenende....


    Auch das UNEP/EUROBATS Secretariat hat von den Fledermausveranstaltungen in Sachsen-Anhalt erfahren. In einem Schreiben des Sekretariats von Frau Ana Ferreira da Silva wurde mitgeteilt, dass der Bericht der Referenzstelle Fledermausschutz auf der offiziellen Seite von EUROBATS eingestellt wurde:
    ...Link zu EUROBATS...

    Der Naturschutz ist der Schuldige - wer denn sonst!

    Ein stark angestiegenes Grundwasser und die anhaltende Überstauung landwirtschaftlicher Flächen haben in letzter Zeit für eine intensive Diskussion gesorgt. In den Beiträgen der örtlichen Presse wurde als Schuldiger der Naturschutz und die diesbezüglich bestehende Rechtslage ausgemacht. Die von einigen Personen gemachten Äußerungen zeugen sowohl von reiner Unwissenheit als auch von offensichtlichen Falschaussagen.
    Im Folgenden sollen die verbreiteten Meinungsäußerungen dargestellt und entsprechend kommentiert werden.

    Zur Darstellung...

     

    halophila Nr. 54/2011 mit etwas Verspätung....

    Der ornithologische Zwei-Jahresbericht für 2008 und 2009 und weiteren Themen:

    halophila Nr. 54

    halophila Nr. 53/2009 mit ornithologischen und entomologischen Themen....

    Auf 24 Seiten finden Sie Informationen zur Vogelberingung, zum Bruterfolg des Weißstorches in der Bodeniederung, zu bemerkenswerten Libellennachweisen und zu neuen Wanzen und Rüsselkäferfunden. Schauen Sie ruhig mal rein:

    halophila Nr. 53

    halophila Nr. 52/2008 und ein weiterer Ornithologischer Jahresbericht...

    Nunmehr liegt erneut ein ornithologischer Jahresbericht für den Raum um Aschersleben und Staßfurt vor!
    Und wieder wurden einige tausend Meldungen für die Erstellung des 6. Jahresberichts ausgewertet.

    Zum Bericht des Jahres 2007....

    Die bisherigen Ornithologischen Jahresberichte finden Sie hier: 2002; 2003; 2004; 2005; 2006.

     
    Marienkäfer

    Auf Grund einiger Nachfragen zu den in der Umgebung nachgewiesenen Marienkäfern haben wir einmal im Archiv gekramt. Hervorgekommen ist dabei ein Artikel aus halophila Nr. 39 von Wolfgang Gruschwitz. Dieser nicht ganz neue Artikel wurde mal eben in eine Acrobat-Datei konvertiert und ist nun als PDF abrufbar.
    Runde 12 Jahre sind seit dieser Auflistung vergangen - sicher ein Ansporn, eine Aktualisierung vorzunehmen. Wir arbeiten daran...

    Wolfgang Gruschwitz: Die bisher um Staßfurt (Sachsen-Anhalt) nachgewiesenen Marienkäfer (Col., Coccinellidae). – halophila – Mittbl. FG Faun. u Ökol. Staßfurt 39: 3-5.

     

    Verbreitungsatlas Wasserkäfer - Ein neues Projekt!
    Nach einem viertel Jahrhundert der Erfassung wasserbewohnender Käfer reifte der Entschluss, die vorliegenden Daten besser und in Form eines Verbreitungskataloges verfügbar zu machen. Wohl wissend, dass bis zur Fertigstellung dieses Werkes noch viele Jahre intensiver Tätigkeit vergehen werden. So ist umfassend die Literatur - auch die so genannte graue Literatur der vielen ökologischen Untersuchungen - zu sichten, sind die Sammlungen in den Museen zu durchforsten und sind die "Beifänge" anderer Koleopterologen aufzunehmen.

    Was liegt also näher, als einfach zu beginnen und zur Mitarbeit aufzurufen. Stellvertretend soll an dieser Stelle die bislang erfasste Verbreitung der Familie der Wassertreter (Haliplidae), Langtaster-Wasserkäfer (Hydraenidae) und Hakenkäfer (Elmidae) vorgestellt werden. Um diesen Anfang komplettieren zu können, bitte ich herzlich um weitere Hinweise, Funddaten und Literaturangaben.

    Zu den Verbreitungskarten...

    Dietmar Spitzenberg

     

    Auf "Foto-Safari" - Eine Aktion zum Mitmachen...

    Fotografieren ist ein schönes Hobby und manch einer interessiert sich über die Kinder- und Urlaubsfotos hinaus für die heute fast grenzenlosen Möglichkeiten der Fotografie. Unser Wunsch bestand nun darin, naturinteressierte Fotofreunde zu gewinnen, die gute Fotos machen und sie dann auch anderen zeigen und darüber diskutieren möchten.
    Anlässlich des Fachgruppenabends am 21.09.2007 waren deshalb Interessenten geladen, einige ihrer besten Fotos der Sparte "Natur- und Landschaftsfoto" vorzustellen, dabei etwas über Aufnahmetechnik, Bildaufbau und den künstlerischen Hintergrund darzulegen.

    An dieser Stelle sollen nun die jeweils gelungensten Fotos der Rubriken Makro-Fotografie (Insekten, Blüten etc.), Tele-Fotografie (z. B. Vögel, Säugetiere, Libellen) und Landschaftsfotografie (einschließlich Pflanzenaufnahmen, soweit nicht im Makrobereich) vorgestellt werden.

    20.10.2007

     

    Salzwiesen im Binnenland

    Neben den natürlichen Binnenland-Salzstellen in Sachsen-Anhalt (Staßfurter und Sülldorfer Umgebung) weist auch der Freistaat Thüringen eine Anzahl zum Teil weithin bekannter Salzstellen auf. Zu nennen wären beispielsweise die Numburger Westquelle, der Artener Solgraben oder das Esperstedter Ried.

    Kürzlich besuchten nun Gäste aus Thüringen die Salzstellen bei Hecklingen und Sülldorf. Ein Erfahrungsaustausch und das gegenseitige Kennenlernen sollten dabei den Horizont erweitern und zu effektiveren Schutzbemühungen beitragen.

    Zur Dokumentation...

    27.10.2006

     

    Heinz Sielmann - Ein Leben für die Natur und für den Naturschutz hat sich vollendet

    Sicher ist es nur wenigen Menschen vergönnt, sich so für die Natur einzusetzen, dass daraus auch ein bekanntes Lebenswerk wurde. Heinz Sielmann gehörte dazu.

    Es war in jener Zeit des gesellschaftlichen Auf- und Umbruchs, als zu Beginn der 1990er Jahre die Fachgruppe aktiv im Drömling tätig war. Bei dieser Gelegenheit lernten wir auch Heinz Sielmann kennen, der sich zusammen mit Vertretern der Stork-Foundation, die sich damals stark im Drömling engagierte, im Naturpark umsah. Anlässlich seines Todes erinnern wir uns an diese Begegnung.

    Erinnerungen...

    08.10.2006

     

    Vorkommen und Gefährdung der Tagfalter der weiteren Umgebung von Staßfurt

    Bei langjährigen Untersuchungen im Gebiet des ehemaligen Landkreises Staßfurt (Sachsen-Anhalt) wurden in den zurückliegenden 45 Jahren die Tagfalter (Hesperioidea, Papilionoidea) erfasst. Für den Überblick zur Entwicklung der Tagfalterfauna des Gebietes wurden Literaturdaten sowie Sammlungs- und Exkursionsdaten der letzten ca. 40-45 Jahre in die Auswertung einbezogen.

    Zum Beitrag...

    18.02.2006

     

    Zum Vorkommen von Hemimysis anomala Sars 1907 im Hufeisensee Halle im November 2005

    Im Dezember 2005 ging das Vorkommen der Schwebegarnele Hemimysis anomala in Halle durch die Presse. Sicherlich war es für die Taucher, die diese Entdeckung in ihrem „Haussee“ machten, ein spektakulärer Fund. Insgesamt mit etwas Abstand betrachtet, konnte durchaus auch im mitteldeutschen Raum mit dieser Garnele, die ursprünglich für die Küstenregion des Schwarzen und Kaspischen Meeres (BACESCU 1954) endemisch war, gerechnet werden.

    Zum Beitrag...

    04.02.2006

     

    Untersuchungen zur Besiedlung Harzer Bergbäche -
    Die Ecker und ausgewählte Zuflüsse

    Der Harz bietet mit seinen zahlreichen Bächen und Bachsystemen einer Fülle interessanter wasserbewohnender Organismen gute Entwicklungsmöglichkeiten. In einem nicht unerheblichen Maße korrelliert das Artvorkommen mit den herrschenden geologischen Gegebenheiten.
    Das war für die Herren Mathias Hohmann (LHW Dessau/Wittenberg) und Mario Brauns (IGB Berlin) Grund genug, sich des Makrozoobenthos (insbsondere Stein-, Köcher- und Eintagsfliegen) der Ecker und ausgewählter Nebenbäche anzunehmen und sich hiermit ein ausgesprochen interessantes Betätigungsfeld zu erschließen.

    Da in den untersuchten Lebensräumen auch einige interessante Wasserkäfer zu finden sind, beteiligte sich unser Fachgruppenmitglied Dietmar Spitzenberg an einigen Exkursionen - mit bemerkenswerten Ergebnissen.

    09.05.2003

     

       ! Urzeitviecher gesucht !

    Nicht nur in den wenig bekannten Tiefen der Weltmeere oder in den unzugänglichsten Urwäldern leben Tiere, die kaum jemand kennt. Auch in unserer unmittelbaren Umgebung sind derartige Geschöpfe anzutreffen!

    Zu diesen kaum bekannten Arten zählen auch die Urzeitkrebse aus den Ordnungen der Rückenschaler (Notostraca) und der Kiemenfüßer (Anostraca). Diese Tiere kommen weltweit nur in wenigen Arten vor. In Sachsen-Anhalt können wir davon vier bemerkenswerte Arten finden - mit etwas Glück, mit Ausdauer und dem Wissen um die Lebensweise dieser Tiere.

    Soweit Ihr Interesse geweckt ist und Sie gewillt sind, können wir Ihnen einige Informationen geben, mit denen Sie auf Suche gehen können. Wann ? Bald, denn mit dem in einigen Wochen beginnenden Frühling geht es los!

    Natürlich sind wir auch an Ihren Ergebnissen interessiert und würden uns über jede Menge Mitteilungen freuen - ganz so, wie es auch bei der Suche nach der Süßwasserqualle, die Ihnen unser Mitstreiter Lutz Tappenbeck bereits vorstellte, zu verzeichnen war.

    22.12.2003

     

    Unterstützung gesucht!

    Ein interessantes Objekt in unseren Gewässsern ist die Süßwasserqualle. Ihre Verbreitung ist in Sachsen-Anhalt jedoch nur lückenhaft bekannt. Wir rufen deshalb zur Erfassung der Vorkommen auf! Teilen Sie uns bitte Fundorte dieser Art mit.
    Nähere Informationen sowie ein Meldeformular finden Sie hinter diesem Link

    Meldeformular als Download:

    Erste Ergebnisse der Umfrage
    Dank der zahlreichen Hinweise hat sich der Kenntnisstand zur Verbreitung der Süßwasserqualle erheblich gebessert. Eine kurze Zusammenfassung des derzeitigen Standes können sie hinter diesem Link sehen: Ergebnisse

    01.05.2003

     

    ! Neufund für Sachsen-Anhalt: Mittelmeer-Nelkenwickler !

    Immer wieder kommt es vor, dass faunenfremde Arten den Weg zu uns finden. Das kann im Rahmen einer natürlichen Arealerweiterung stattfinden, das kann oftmals aber auch durch direkte menschliche Einflüsse erfolgen. Nicht immer sind diese Neubürger gern willkommen, können doch erhebliche Einflüsse auf die bodenständige Tier- und Pflanzenwelt zu verzeichnen sein.

    Ein kürzlich erfolgter Nachweis des im Mittelmeerraum als Schädling an Kulturpflanzen in Erscheinung tretenden Mittelmeer-Nelkenwicklers in Sachsen-Anhalt soll Anlass sein, diesen zu den Wicklern (Tortricidae) gehörenden Kleinschmetterling einmal vorzustellen: hier klicken

    12.04.2003

     

    ! Aufruf zur Mitarbeit: Saitenwürmer gesucht !

    Bereits 1758 enthielt das von Carl von LINNÉ verfasste "Systema Naturae" die Beschreibung eines Saitenwurmes: Gordius aquaticus. Es sollte viele Jahrzehnte dauern, bis in Verwandtschaftsverhältnis und Ökologie einigermaßen Klarheit herrschte. Und erst mit dem Raster-Elektronenmikroskop gelang es, feinstrukturelle Details der Saitenwürmer zur genauen Bestimmung der Arten heranzuziehen.

    Noch ist das Wissen um die Verbreitung der in Deutschland vorkommenden rund 40 Arten mit großen Lücken versehen. Dieses und die faszinierende Entwicklung soll Ansporn sein, sich näher mit den Saitenwürmern (Nematomorpha) zu befassen. Wir wollen dazu aufrufen und diese Tiere hier vorstellen: hier klicken

    10.04.2003

     

    Libellenatlas der Stadt Magdeburg

    Dem allgemein verbreiteten Glauben, dass Verbreitungsatlanten nur für ein größeres und ausgedehntes Gebiet aussagekräftig und daher sinnvoll sind, wird mit der vorliegenden Broschüre des "Libellenatlas der Stadt Magdeburg" nachweislich widersprochen. 48 Libellenarten konnten im eng umrissenen Gebiet der Stadt Magdeburg angetroffen werden. Damit wird einmal mehr bewiesen, dass es momentanen und kurzfristigen Bestandserfassungen oftmals erheblich an Aussagekraft mangelt.

  • STEGLICH, R. & P.-L. GENTZ (2002): Libellenatlas Landeshauptstadt Magdeburg. - Hrsg. Umweltamt Magdeburg. 112 S.
  • Bezug über: Umweltamt der Stadt Magdeburg,
    Mittelstr. 66
    D-39114 Magdeburg
    Tel.: (0391)5 40 58 14, Fax: (0391) 5 40 58 51
    eMail: umweltamt@magdeburg.de

     

    !! Buchtipp !!

    Auf 87 Seiten wird die Entwicklungsgeschichte des bereits  1926 ausgewiesenen Naturschutzgebietes dargestellt. Wird das Wirken bedeutender Botaniker, Entomologen und Naturforscher gewürdigt.

    Im 39 seitigen Anhang ist der Nachweis von insgesamt 1255 Tier- und Pflanzenarten dokumentiert. Mit dieser Broschüre und der Artendokumentation kann auf die ausführliche Monographie eines Naturschutzgebietes verwiesen werden, die in dieser Art eine bedeutende Grundlage für Naturschutzbehörden, Naturwissenschaftler und Naturfreunde ist.

    Chr. Bank & D. Spitzenberg:
    “Die Salzstelle Hecklingen - Darstellung einer der derzeit bedeutendsten Binnenlandsalzstellen in Deutschland”.
    Herausgegeben von der Fachgruppe Faunistik und Ökologie Staßfurt.

    09.02.2002